Das Kind im Manne, …

Hallo zusammen.

Ich möchte gerne noch einiges zu meiner Mähübung loswerden.

Gestern Nachmittag wollte ich auf der Frobi fliegen gehen. Gegen 16 Uhr traf ich dort ein und begrüsste Gusti. Beim Zusammenstellen meines Modells, fehlte das Höhenleitwerk. Schei … ! Aber das kann ja vorkommen. Da die Temperaturen sehr angenehm waren und das Sitzen auf dem Bänkli Spass machte, beschloss ich, einen faulen Nachmittag zu machen.

Es kam etwas anders!

Gusti meinte, wir könnten ja versuchen, den neuen Mäher zu starten, mal schauen, ob das klappt. Gesagt, getan. Schnell war die Kiste geöffnet und Gusti begann mit dem „Aufstarten“ des Biestes. Ich habe gestaunt, wie gross das Teil wirklich ist. Zu bemerken ist hier, dass unser Platzwart die Kiste für das Biest optimal eingerichtet hat. Biest aufgestartet, Fernsteuerung ein und Gusti kann das Biest rausfahren. Auf der Kante führt mir Gusti vor, wie man das Teil startet. Typisch Vorführeffekt, gelingt es bereits beim ersten Mal. Dann wird die Mähhöhe eingestellt und ab die Post.

Gusti zeigt mir die ersten Bahnen mähend, wie das Teil tut. Und dann drückt er mir die Fernsteuerung in die Hand. Vermutlich hat Gusti gedacht, wenn er schon nicht fliegen kann, so soll er doch etwas Fingerakrobatik üben. Was soll ich Euch sagen Leute? Selbst das Mähen mit meinem kleinen Mäher zu Hause ist anstrengender! Mit Daumenbewegungen lassen sich die Knüppel in die gewünschte Richtung drücken, und das Biest folgt diesen Bewegungen umgehend. Die Lenkung ist sehr direkt. Kein Expo! D.h., man muss die Knüppel ganz sanft drücken, dann klappt es auch mit sanften Bewegungen. Wegen dem Gewicht des Biestes und der Schwerpunktlage, tendiert es immer Hangabwärts zu rutschen und man muss dagegen steuern. Nach 2, 3 Bahnen habe ich es auch im Griff und Gusti kann seinen FLIDL-Flieger fliegen, während ich das Gelände mähe. Hin und her und hin und her! Anstandslos und ohne Probleme folgt das Biest meinen Befehlen und ich muss zugeben, das Mähen macht richtig Spass. 

Nach einem Boxenstopp (Tanken), mähe ich den Rest und darf das Biest zur Kiste fahren. Dann Nachtanken, Mähwerk hochfahren, langsamsten Gang einlegen und langsam in die Kiste fahren. Dank der von Marcel Herr gebauten Rampe kein Problem. Gusti hält mich an, das Biest ganz nach rechts in der Garage zu platzieren, da die Rampe links neben dem Biest noch Platz haben muss. Hauptschalter aus, Ladegerät anschliessen und die Fernsteuerung ausschalten und in die Schachtel legen. Das wars.

Bevor wir die Kiste schliessen, hängen wir beim einen Stab noch neue Bänder auf, welche man auf der Webcam besser sehen kann. Das macht Gusti ab und zu einfach so. Danke! Dann schliessen wir die Kiste und gehen heim. 

FAZIT (steht bei jedem Testbericht): Das Teil ist genau das, was wir brauchen. Nicht mehr, und nicht weniger. Die Bedienung ist etwas gewohnheitsbedürftig, aber beim 10 Mal klappt es auch mit dem Nachbarn. Das Mähresultat ist gut und die aufgebaute Infrastruktur in der Kiste einfach nur genial. Das Mähen mit dem Teil macht Spass. Man ist nicht dauernd dem Lärm und dem Gestank ausgesetzt und schont Gelenke und Nerven.  

An dieser Stelle möchte ich Danke sagen. Danke an Thomas Hürzeler für seine Initiative, dass wir überhaupt so ein Gerät anschaffen sollen. Allen Spendern, welche grosszügig Ihre Brieftasche für die Finanzierung dieses Ungetüms geöffnet haben. Marcel Heer und Gusti für Ihre Geduld und Bereitschaft, dieses Teil zu evaluieren und bei den Vertretern vorzusprechen. Auch unser Kassier Manfred sei gedankt, dass er die Rechnung prompt und pünktlich bezahlt hat.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Euer Präsi

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